IFA – Intercultural Film Award 2017

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IFA – Intercultural Film Award 2017 2017-11-09T17:46:41+00:00

Seit 2009 verleiht Around the world in 14 films gemeinsam mit dem ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), Stuttgart, den IFA (Intercultural Film Award). Mit dem Preis wird jährlich ein Film ausgezeichnet, der in inhaltlich wie ästhetisch besonderer Weise die Themen Dialog der Kulturen, Kulturaustausch oder interkulturellen Dialog behandelt.

Der IFA wird traditionell von einer dreiköpfigen Jury verliehen. Wir schon in 2016 konnten auch in diesem Jahr die Schauspielerin und Regisseurin Ina Weisse („Das Dorf des Schweigens“), die Journalistin Christiane Peitz, Leiterin des Kulturressorts von „Der Tagesspiegel“, sowie der iranischstämmige Regisseur Ayat Najafi („No Land’s Song“) gewonnen werden.

Foto: Die IFA-Jury 2017: Ayat Najafi, Christiane Peitz und Ina Weisse (v.l.n.r.)

Der IFA – Intercultural Film Award 2016 ging an „Frenzy“ (Deutscher Titel: „Abluka – jeder misstraut jedem“) von Regisseur Emin Alper, Türkei. Die Jury zu ihrer Entscheidung: „“Frenzy“ zeigt eine Gesellschaft des Misstrauens, der Willkür und der Ausgrenzung in einem Überwachungsstaat. Es ist eine nachtschwarze, surreale Gewaltstudie, eine Vorahnung aus dem Jahr 2015, die inzwischen Realität geworden ist. Emin Alpers prophetischer Film erinnert uns daran, dass wir diejenigen nicht allein lassen dürfen, die Opfer der staatlichen Paranoia werden.“ 2015 erhielt „La loi du marché – Der Wert des Menschen“ von Stéphane Brizé, Frankreich, den IFA, 2014 der Spielfilm „Winterschlaf“ von Nuri Bilge Ceylan (Türkei).

Das ifa ist die älteste deutsche Mittlerorganisation. Es engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. 2017 feiert das ifa sein 100-jähriges Bestehen. Im Mittelpunkt des Jubiläumsjahres steht das Thema „Kulturen des Wir“. www.ifa.de

Weitere Informationen zum IFA, den Jurys und allen Preisträgern hier …

Fotos: Ina Weisse: © Stefan Klueter / Christiane Peitz: © Doris Spiekermann-Klaaster / Ayat Najafi: © Martin Monk