Der IFA-Preis

//Der IFA-Preis
Der IFA-Preis 2017-08-15T15:18:08+00:00

ifa_mit_cmyk_2

IFA – Intercultural Film Award

Der IFA (Intercultural Film Award) wurde 2009 vom Festival gemeinsam mit dem ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), Stuttgart, ins Leben gerufen. Mit dem Preis wird jährlich zum Festival ein Film ausgezeichnet, der in inhaltlich wie ästhetisch besonderer Weise die Themen Dialog der Kulturen, Kulturaustausch oder interkulturellen Dialog behandelt. Der genaue Blick auf die künstlerische und zugleich inhaltliche Umsetzung eines Themas ist eine wesentliche Anforderung des Preises. Basierend auf ihrem biografischen Hintergrund und ihrem Gefühl für Interkulturalität und den kulturellen Dialog fällt eine internationale Jury ihr Urteil. Der Preis ist undotiert.

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Es fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen. Als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik vernetzt es Zivilgesellschaft, kulturelle Praxis, Kunst, Medien und Wissenschaft. Es initiiert, moderiert und dokumentiert Diskussionen zu internationalen Kulturbeziehungen. Das ifa ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Es wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart. www.ifa.de

Die IFA-Jury 2016 setzte sich zusammen aus der Schauspielerin und Regisseurin Ina Weisse, der Journalistin Christiane Peitz (Der Tagesspiegel) sowie dem Theater- und Filmregisseur Ayat Najafi („No Land‘s Song“, „Football Under Cover“). Der IFA – Intercultural Film Award 2016 ging an den Spielfilm „Frenzy“ von Emin Alper.

Alle Preisträger*innen 2009 – 2016:

2016:
FRENZY von Emin Alper

2015:
LA LOI DU MARCHÉ – DER WERT DES MENSCHEN von Stéphane Brizé
Lobende Erwähnung: COURT von Chaitanya Tamhane

2014:
WINTERSCHLAF von Nuri Bilge Ceylan (Türkei)
Lobende Erwähnungen für: STILL THE WATER von Naomi Kawase (Japan) und FROM WHAT IS BEFORE von Lav Diaz (Philippinen)

2013:
A TOUCH OF SIN von Jia Zhangke (China)

2012 (ex aequo):
NO von Pablo Larraín (Chile)
POST TENEBRAS LUX von Carlos Reygadas (Mexiko)

2011:
GOOD BYE von Mohammad Rasoulof (Iran)
Besondere Erwähnung: MORGEN von Marian Crișan (Rumänien)

2010:
MUNDANE HISTORY von Anocha Suwichakornpong (Thailand)
Besondere Erwähnung: THE GREEN WAVE von Ali Samadi Ahadi (Deutschland)

2009:
SAMSON & DELILAH von Warwick Thornton (Australien)
Besondere Erwähnung: KINATAY von Brillante Mendoza (Philippinen)