Der IFA-Preis

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Der IFA-Preis 2017-05-19T14:29:11+00:00

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IFA – Intercultural Film Award

Der IFA (Intercultural Film Award) wurde 2009 vom Festival gemeinsam mit dem ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), Stuttgart, ins Leben gerufen. Mit dem Preis wird jährlich zum Festival ein Film ausgezeichnet, der in inhaltlich wie ästhetisch besonderer Weise die Themen Dialog der Kulturen, Kulturaustausch oder interkulturellen Dialog behandelt. Der genaue Blick auf die künstlerische und zugleich inhaltliche Umsetzung eines Themas ist eine wesentliche Anforderung des Preises. Basierend auf ihrem biografischen Hintergrund und ihrem Gefühl für Interkulturalität und den kulturellen Dialog fällt eine internationale Jury ihr Urteil. Der Preis ist undotiert.

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Es fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen. Als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik vernetzt es Zivilgesellschaft, kulturelle Praxis, Kunst, Medien und Wissenschaft. Es initiiert, moderiert und dokumentiert Diskussionen zu internationalen Kulturbeziehungen. Das ifa ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Es wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart. www.ifa.de

Die IFA-Jury 2015 setzte sich zusammen aus der Schauspielerin Sibel Kekilli („Game of Thrones“, „Die Fremde“), der iranischstämmige Theater- und Filmregisseur Ayat Najafi („No Land‘s Song“, „Football Under Cover“) und der Filmkritiker Andreas Kilb (F.A.Z.).

Der IFA – Intercultural Film Award 2015 ging an den Spielfilm „La loi du marché – Der Wert des Menschen“ von Stéphane Brizé (Frankreich/Eröffnungsfilm 2015). Eine lobende Erwähnung sprach die Jury aus für: „Court“ von Chaitanya Tamhane (Indien).

Jury-Begründung „La loi du marché – Der Wert des Menschen„:
„Der Film zeigt auf beispielhafte Weise, was aus dem Versprechen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit im Alltag des freien Marktes geworden ist. Vincent Lindon glänzt in der Rolle eines arbeitslosen Fabrikarbeiters, der als Detektiv im Supermarkt seine Würde zu bewahren versucht. Der Film konfrontiert uns immer wieder mit der Frage, wie wir selbst uns an seiner Stelle verhalten würden.“

Jury-Begründung „Court„:
„Der Film hat uns besonders gefallen, weil er eine Geschichte über die Suche nach Gerechtigkeit in einem ungerechtem System mit einem großen Verständnis für alle seine Figuren erzählt, selbst die unsymphatischen.“

Die Preisträger 2009 – 2014:

2014:
WINTERSCHLAF von Nuri Bilge Ceylan (Türkei)
Lobende Erwähnungen für: STILL THE WATER von Naomi Kawase (Japan) und FROM WHAT IS BEFORE von Lav Diaz (Philippinen)

2013:
A TOUCH OF SIN von Jia Zhangke (China)

2012 (ex aequo):
NO von Pablo Larraín (Chile)
POST TENEBRAS LUX von Carlos Reygadas (Mexiko)

2011:
GOOD BYE von Mohammad Rasoulof (Iran)
Besondere Erwähnung: MORGEN von Marian Crișan (Rumänien)

2010:
MUNDANE HISTORY von Anocha Suwichakornpong (Thailand)
Besondere Erwähnung: THE GREEN WAVE von Ali Samadi Ahadi (Deutschland)

2009:
SAMSON & DELILAH von Warwick Thornton (Australien)
Besondere Erwähnung: KINATAY von Brillante Mendoza (Philippinen)