25. November – Berlinale Spotlight: World Cinema Fund

//25. November – Berlinale Spotlight: World Cinema Fund

25. November – Berlinale Spotlight: World Cinema Fund

Mit der Präsentation des „Berlinale Spotlight: World Cinema Fund“ zeigt das Festival am Sonntag, den 25. November, herausragende Filme, die mit Hilfe des World Cinema Fund (WCF) der Berlinale entstanden sind. Die fünf Kinofilme spiegeln die künstlerische Vielfalt und Erfolge der langjährigen Förderarbeit des WCF wider. Einen sechsten vom World Cinema Fund kürzlich unterstützten Film – Carlos Reygadas’ „Our Time“ – zeigt das Festival am 26. und 27. November als Deutschland-Premiere. „Our Time“ sowie „Rafiki“ (R. Wanuri Kahiu) erhielten eine Verleihförderung des WCF. Vorgestellt wird der WCF und die Filmauswahl des Spotlights am Sonntag von WCF-Projektleiter Vincenzo Bugno, gemeinsam mit den Regisseuren Ghiath Ayoub und Saeed Al Batal („Still Recording“) aus Syrien und Hajooj Kuka („aKasha – The Roundup“) aus Sudan. Pate des syrischen Beitrags ist der iranischstämmige Regisseur Ayat Najafi („No Land’s Song“).

Auf einen Blick

Berlinale Spotlight: World Cinema Fund
Präsentiert von Vincenzo Bugno und Pate Ayat Najafi, in Anwesenheit von Gästen
Sonntag, 25. November 2018, ab 12:00 Uhr!
Kino in der KulturBrauerei
>>> TICKETS

Der WCF-Tag im Überblick

12:00 Uhr: „Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben“
Regie: Apichatpong Weerasethakul (Thailand)

Präsentiert von Vincenzo Bugno
Vorführung auf 35 mm! Ausgezeichnet 2010 mit der Goldenen Palme in Cannes.

Zum Film: Onkel Boonmee hat ein kleines Haus im thailändischen Dschungel, er züchtet Bienen und leidet an Nierenversagen. Er hat sich zurückgezogen mit seiner Schwester und einem Pfleger. Doch dann geschehen seltsame Dinge … Mehr …

 

 

19:00 Uhr: „Still Recording“
Regie: Ghiath Ayoub, Saeed Al Batal
(Berlinale Spotlight World Cinema Fund / Syrien)

Präsentiert von Ayat Najafi – in Anwesenheit der Regisseure Ghiath Ayoub und Saeed Al Batal
Ausgezeichnet bei der Venedig Settimana della Critica 2018 mit fünf Preisen.

Zum Film: Die filmbegeisterten syrischen Kunststudenten Milad und Saeed beschließen 2011 mitten im Bürgerkrieg Damaskus zu verlassen, um in der von Rebellen besetzten Stadt Douma zu leben und zu arbeiten … Mehr …

 

19:15 Uhr: „aKasha – The Roundup“
Regie: Hajooj Kuka
(Berlinale Spotlight World Cinema Fund / Sudan)

Präsentiert von Vincenzo Bugno – in Anwesenheit von Regisseur Hajooj Kuka *
„The Roundup ist nicht nur ein schöner Film, sondern einer, der mit bescheidenen Mitteln viel erreicht.“ (MUBI)

Zum Film: Liebe in Zeiten des Krieges: Der junge Soldat Adnan ist ein großer Kriegsheld. Das Einzige was er mehr liebt als sein AK-47-Gewähr, welches er neckisch „Nancy“ nennt, ist seine Freundin Lina. Vor ihr gibt er mit seinen Erfolgen an … Mehr …

 

21:15 Uhr: „Rafiki“
Regie: Wanuri Kahiu
(Berlinale Spotlight World Cinema Fund / Kenia)

Präsentiert von Vincenzo Bugno
Der erste kenianische Film, der bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt wurde.

Zum Film: „Gute kenianische Mädchen werden gute kenianische Ehefrauen“ – Kena lernt schon früh, was von Mädchen und Frauen in ihrem Heimatland erwartet wird: artig sein und sich dem Willen der Männer fügen … Mehr …

 

21:30 Uhr: „Rojo“
Regie: Benjamín Naishtat
(Berlinale Spotlight World Cinema Fund / Argentinien)

Präsentiert von Vincenzo Bugno *
Ausgezeichnet 2018 in San Sebastián (Beste Regie, Bester Hauptdarsteller und Beste Kamera)

Zum Film: 1975 steht Argentinien kurz vor der Militärdiktatur. In den großen Städten herrscht mittlerweile Chaos. Der Anwalt Claudio wohnt und arbeitet aber auf dem Land und geht den Turbulenzen der Zeitgeschichte so gut es geht aus dem Weg … Mehr …

 

Über die Gäste

Saeed Al Batal, Syrien // Saeed Al Batal, geboren 1988 in Tartous, Syrien, ist Bürgerjournalist, Fotograf und Filmemacher. Er leitete zahlreiche Workshops in Fotografie und Nachrichtenberichterstattung. Zudem arbeitete er als Reporter für verschiedene Radiosender und schrieb für internationale für Agenturen und Institutionen Artikel über die syrische Gegenwart. Saeed Al Batal ist einer der Gründer der Online-Galerie „Sam Lenses“ und des Projekts „Humans of Syria“.

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Ghiath Ayoub, Syrien // Ghiath Ayoub wurde 1989 in Yabrod, Syrien, geboren und ist Filmemacher und bildender Künstler. Der Absolvent der Fakultät der Fine Art University Damaskus (2013) ist Mitbegründer einer Reihe von Open Spaces in ganz Beirut. Ghiath beteiligt sich zudem an verschiedenen zivilgesellschaftlichen Initiativen wie „Humans of Syria“, vor allem mit Grafikdesign und Filmen, die auf Websites und in Ausstellungsräumen weltweit gezeigt werden.

 

Hajooj Kuka, Sudan // Hajooj ist ein Filmemacher aus dem Sudan. Hajoojs Dokumentarfilm „Beats of the Antonov“ aus dem Jahr 2014 wurde beim Toronto International Film Festival uraufgeführt und erhielt den People’s Choice Documentary Award. Der Film wurde auf POV ausgestrahlt und auf über 60 Festivals gezeigt und gewann 7 internationale Preise. Hajooj lehrt und arbeitet auch mit jungen Filmemachern im ganzen Sudan.

 

 

 

 

 

Über den World Cinema Fund

2004 als Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes und der Berlinale gegründet, fördert der WCF die Produktion und den Verleih von Spielfilmen und abendfüllenden kreativen Dokumentarfilmen. Der WCF engagiert sich für die Entwicklung und Förderung des Kinos in filminfrastrukturell schwachen Regionen und für kulturelle Vielfalt in den deutschen Kinos. Der WCF ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes und der Internationalen Filmfestspiele Berlin, in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt sowie weiterer Unterstützung durch das Goethe-Institut. Mehr …

In Kooperation mit dem World Cinema Fund (WCF) der Berlinale und der Unterstützung des Goethe-Instituts *

2018-11-21T11:21:01+00:0021. November, 2018|News|