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Besuchererfolg – ARRI Media-Preis für „Beanpole“

Zum Festivalabschluss wurde am Samstag, den 30. November 2019, der Spielfilm "Beanpole" des russischen Regisseurs Kantemir Balagov mit dem ARRI Media-Preis ausgezeichnet. Das unabhängige Festival erreichte in diesem Jahr 5.850 Besucherinnen und Besucher. Im Rahmen der ersten Verleihung des ARRI Media-Preises verlieh die Jury – die Regisseurin und Autorin Helene Hegemann, der Regisseur Burhan Qurbani sowie Christian Weber vom Berliner Filmverleih Edition Salzgeber – den ARRI Media-Preis für die beste Regie an Kantemir Balagov, Russland, für seinen Film "Beanpole". Die Jury sichtete die Beiträge der Sektion der „14 Filme“ der filmischen Weltreise. Der Preis, ein Voucher im Wert von 5.000 Euro, wurde gestiftet vom Postproduktionshaus ARRI Media. Die Jury zu ihrer Entscheidung: "Ein Film, der uns tief berührt hat. Ein Drama von Schuld und Sühne von epischem Ausmaß, das sich vor einem konkreten, zeitgeschichtlichen Hintergrund abspielt: Leningrad 1945, kurz nach Kriegsende. Das Besondere ist die Figurenperspektive – die Zeit nach der Front wird aus der Sicht zweier kriegstraumatisierter Frauen erzählt, also aus einer dezidiert weiblichen und deshalb neuen Perspektive. ‚Beanpole‘ ist eine ergreifende Freundschafts- und Liebesgeschichte, die der 28-jährige Regisseur auf souveräne, mutige Weise ambivalent lässt. Souverän ist nicht nur seine Haltung zu den Figuren, sondern die Beherrschung der Filmsprache, Kamera, Schauspielführung, Dramaturgie, Montage. Das greift hier alle ineinander. Ein großes Talent, von dem wir uns noch viele Filme wünschen – und ein Film, für den wir uns viele Zuschauer wünschen."  Weitere Infos zu "Beanpole". Eine lobende Erwähnung vergab die Jury an "Song Without a Name" von Melina León, Peru. Preisstifter ARRI Media stellte hierfür spontan einen Voucher im Wert von 1.000 Euro zur Verfügung. Dazu die Jury: "Ein Film, der für uns in vielerlei Hinsicht ursprüngliches Independent Kino repräsentiert. Es ist ein Film, der [...]

2019-12-01T21:08:30+00:001. Dezember, 2019|News|

Wir danken unseren Partnern und Unterstützern

Das Weltkinofestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS bedankt sich ganz herzlich bei allen Partnern und Unterstützern. Zum 14. Mal präsentiert das Festival vom 21. bis 30. November 2019 im Kino in der KulturBrauerei cineastische Höhepunkte des aktuellen Weltkinos. Das Festival dankt in besonderer Weise seinem Hauptförderer, dem Auswärtigen Amt, sowie den Hauptsponsoren Audi City Berlin, ARTE, CineStar (Kino in der KulturBrauerei) und KWK / Karl-Wilhelm Kayser. Ein besonderer Dank gilt dem neuen Preisstifter ARRI Media. Ein großes Dankeschön geht an die Partner: der World Cinema Fund der Berlinale, das Hotel Indigo, die Agentur Fitz + Skoglund, die Agentur Heppeler, Jelly Press, Zoom Medienfabrik, das Institut français Deutschland, UniFrance, die Botschaft von Australien und Portugal, NYU Berlin sowie Woloho. Einen herzlichen Dank senden wir an unsere Medienpartner Radio EINS (RBB) und Ask Helmut sowie die Unterstützer Manfred Nausester, Blumenbett und Casting Network. "Wir sind glücklich, dass bereits jetzt ein ähnlich hoher Besucherzuspruch wie im letzten Jahr zu erkennen ist. Umso mehr sind wir sehr dankbar für das wunderbare und langjährige Engagement unserer Unterstützer und Partner. Ohne sie wäre es nicht möglich, ein unabhängiges Festival zu stemmen und zum Strahlen zu bringen", so die Festivalleiter*innen Susanne Bieger und Bernhard Karl. Das 14. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS endet am Samstag, den 30. November 2019, mit der Verleihung des ARRI Media-Preises durch die Jury Helene Hegemann, Burhan Qurbani und Christian Weber. Anschließend zeigt AROUND THE WORLD IN 14 FILMS als Deutschland-Premieren "Seberg" (R. Benedict Andrews, in der Hauptrolle Kristen Stewart), präsentiert von Kristin Suckow und in Anwesenheit des Regisseurs und den Sundance-Hit "The Farewell" (R. Lulu Wang), präsentiert von Victoria Schulz. Foto: Jan Ernsting

2019-11-28T12:22:30+00:0028. November, 2019|News|

Internationale Gäste und weitere Paten

Auch 2019 werden viele internationale Gäste ihre Filme im Rahmen des Festivals persönlich vorstellen und diskutieren. Die Künstler*innen stammen aus Afghanistan, Australien, Brasilien, Deutschland, Großbritannien, Italien, Österreich, Palästina, Peru, Portugal, Rumänien, Tschechien, Tunesien und Sudan. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS 2019 freut sich auf: Karim Aïnouz (Brasilien), Regisseur von "Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão"; Amjad Abu Alala (Sudan), Regisseur von "You Will Die at Twenty"; Benedict Andrews (Australien), Regisseur von "Seberg"; Sarah Brocklehurst (Großbritannien), Produzentin von "Animals"; Pedro Costa (Portugal), Regisseur von "Vitalina Varela"; August Diehl (Deutschland), Schauspieler in "Ein verborgenes Leben"; Katrin Gebbe (Deutschland), Regisseurin von "Pelikanblut"; Verena Gräfe-Höft (Deutschland), Produzentin von "Pelikanblut"; Anwar Hashimi (Afghanistan), Schauspieler in "The Orphanage"; Nina Hoss (Deutschland), Schauspielerin in "Das Vorspiel" und "Pelikanblut"; Gerald Kerkletz (Österreich), Kameramann von "Angelo"; Melina León (Peru), Regisseurin von "Song Without a Name"; Pietro Marcello (Italien), Regisseur von "Martin Eden"; Václav Marhoul (Tschechien), Regisseur von "The Painted Bird"; Lukas Miko (Österreich), Schauspieler in "Angelo"; Corneliu Porumboiu (Rumänien), Regisseur von "La Gomera"; Markus Schleinzer (Österreich), Regisseur von "Angelo"; Mustafa Shehata, (Sudan), Schauspieler in "You Will Die at Twenty"; Elia Suleiman (Palästina), Regisseur von "Vom Gießen des Zitronenbaums"; Ala Eddine Slim (Tunesien), Regisseur von "Tlamess" und Ina Weisse (Deutschland), Regisseurin von "Das Vorspiel". Neue Patinnen und Paten Es stehen weitere Patinnen und Paten fest, die jeweils einen der 28 Filme persönlich vorstellen werden. Zu den bereits angekündigten (31.10.2019) konnten folgende Patinnen und Paten gewonnen werden: Dietrich Brüggemann ("Kreuzweg", "Heil"), Vincenzo Bugno (World Cinema Fund), Jan-Ole Gerster ("Lara"), Andrea Hohnen (First Steps), Frédéric Jaeger (Journalist), Jakob Lass ("So was von da", "Tiger Girl"), Zoe Moore ("Es ist aus, Helmut"), Nicolas Wackerbarth ("Casting") und Jamila Wenske ("Das schönste Paar"). >>> Alle Paten mit Terminen. Foto: Amjad Abu [...]

2019-12-01T15:43:55+00:0027. November, 2019|News|

28.11. – Talk: Die Rechten in den Gremien

Anlässlich unserer "German Night" am Donnerstag, den 28. November 2019, findet - vor der Präsentation der Filme "Das Vorspiel" von Ina Weisse (19:30 Uhr ) und "Pelikanblut" von Katrin Gebbe (22:00 Uhr) - der traditionelle Talk Quo vadis deutsches Kino? zum aktuellen Themenschwerunkt Die Rechten in den Gremien statt (18:00-19:00 Uhr, 1. Etage des Kino in der Kulturbrauerei). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Auf dem Panel diskutieren Hanns-Georg Rodek (Filmredakteur "Die Welt"), Heiko Hilker (Geschäftsführer des DIMBB, Dresdner Instituts für Medien, Bildung und Beratung, seit 1997 im MDR-Rundfunkrat) und Felix Neunzerling (Moderation/GF ZOOM Medienfabrik) aktuelle Tendenzen der deutschen Filmindustrie und gehen speziell der Frage nach, ob und wie das Erstarken der AfD die Kultur- und Filmpolitik verändern wird? Ausgehend von der "Causa Mendig" wird der Einfluss der rechten Parteien auf die Kulturpolitik analysiert, die praktische Arbeit der AfD-Politiker in den Rundfunk- und Fernsehräten sowie ihre filmpolitische Agenda. Es diskutieren: Hanns-Georg Rodek, Filmkritiker "Die Welt" Hanns-Georg Rodek studierte Anglistik, Germanistik und Politologie. Seitdem arbeitet er als Journalist. Von 1986 bis 1995 war er bei der Südwest Presse beschäftigt, wo er sein Volontariat absolvierte. Zusammen mit Piet Hein Honig veröffentlichte Rodek 1992 die umfangreiche Biografiensammlung 100001 – die Showbusiness-Enzyklopädie des 20. Jahrhunderts. Auch zahlreiche Kurzbiografien in der Internet-Filmdatenbank filmportal.de stammen aus seiner Feder. Daneben erschienen Beiträge von ihm in verschiedenen Sammelbänden. Hanns-Georg Rodek war TV-Gastgeber von "Ein Abend mit..." auf TNT Films und von 2008-2012 Vorstandssprecher des Verbands der Deutschen Filmkritik. Heiko Hilker, Geschäftsführer des DIMBB Heiko Hilker geboren 1966 in Eberswalde, 5 Kinder, von Beruf Elektromonteur sowie Diplomingenieur für Informationstechnik war von 1994 bis 2009 Landtagsabgeordneter der LINKEN im Sächsischen Landtag, koordinierte jahrelang die Medienpolitiker der LINKEN, sitzt seit 1997 im MDR-Rundfunkrat und ist einer der [...]

2019-11-21T09:55:45+00:0021. November, 2019|News|

24.11. – Berlinale Spotlight: World Cinema Fund

Mit der Präsentation des zweiten „Berlinale Spotlight: World Cinema Fund“ zeigt das Festival am Sonntag, den 24. November, einen ganzen Abend lang wieder herausragende Filme, die mit Hilfe des World Cinema Fund (WCF) der Berlinale entstanden sind. Die fünf Kinofilme spiegeln die künstlerische Vielfalt und Erfolge der langjährigen Förderarbeit des WCF wider. Vorgestellt wird der WCF und die Filmauswahl des Spotlights von WCF-Projektleiter Vincenzo Bugno, gemeinsam mit den Regisseuren Ala Eddine Slim ("Tlamess") aus Tunesien, Amjad Abu Alala "You Will Die at Twenty" sowie Schauspieler Mustafa Shehata ("You Will Die at Twenty") aus dem Sudan, Produzentin Janine Jackowski ("The Fever") und Schauspieler Anwar Hashimi ("The Orphanage") aus Afghanistan. Patin des afghanischen Beitrags ist die Schauspielerin Alice Dwyer ("8 Tage", "Die Unsichtbaren"). Auf einen Blick 2. Berlinale Spotlight: World Cinema Fund Präsentiert von Vincenzo Bugno und Patin Alice Dwyer, in Anwesenheit von Gästen Sonntag, 24. November 2019, ab 17:30 Uhr! Kino in der KulturBrauerei >>> TICKETS Der WCF-Tag im Überblick 17:30 Uhr: "Independencia" Regie: Raya Martin (Philippinen) Präsentiert von Vincenzo Bugno Vorführung auf 35 mm! Der Film wird zum ersten Mal in Berlin gezeigt. Zum Film: 1898 tobt auf den Philippinen noch der spanisch-amerikanische Krieg. Die Vereinigten Staaten übernehmen schließlich die Kontrolle über das Land, auch wenn es zunächst hieß, die Philippinen dürften ihre Unabhängigkeit behalten ... Mehr ...   19:00 Uhr: "The Fever" Regie: Maya Da-Rin (Brasilien) Präsentiert von Vincenzo Bugno – in Anwesenheit von Koproduzentin Janine Jackowski (Komplizen Film) Ausgezeichnet u.a. in Locarno (Bester Schauspieler und FIPRESCI Preis) Zum Film: Justinos (Regis Myrupu) Leben konfrontiert ihn mit immer heftigeren Entscheidungen. Gerade erst ist seine Frau gestorben, da eröffnet ihm seine Tochter Vanessa, dass sie ihn verlassen wird, um im weit entfernten Brasília Medizin zu [...]

2019-11-20T14:41:29+00:0020. November, 2019|News|

22.11. – Werkstattgespräch mit Sarah Brocklehurst

Vor der Berlin-Premiere ihrer Produktion "Animals" beim 14. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS treffen sich die britische Filmproduzentin Sarah Brocklehurst und Festivalleiterin Susanne Bieger zu einem Werkstattgespräch. Der Fokus des Gespräches über die Verfilmung von Emma Jane Unsworths Roman Biester liegt auf den beiden 30-jährigen Protagonistinnen, deren hedonistischer Lebenswandel, vor allem aber ihre tiefe Freundschaft unerwartet vor dem Aus stehen. Das Werkstattgespräch mit dem Titel "Henry Higgins Would Have Been Mortified - Welche Frauen braucht das Kino?" findet am Freitag, den 22. November um 17 Uhr im Kino in der KulturBrauerei statt. Das Gespräch wird unterstützt von der NYU Berlin. Das Festival zeigt "Animals" im Anschluss des Gespräches um 19.00 Uhr sowie am Samstag, den 23. November 2019 um 21:30 Uhr, diesmal präsentiert von Patin Emily Atef. "Animals" erhielt jüngst zwei Nominierungen für die British Independent Film Awards (Beste Schauspielerin und Debüt-Drehbuchautorin). Auf einen Blick Henry Higgins Would Have Been Mortified - Welche Frauen braucht das Kino? Ein Werkstattgespräch mit Filmproduzentin Sarah Brocklehurst und Festivalleiterin Susanne Bieger Freitag, 22. November 2019, 17 Uhr Kino in der KulturBrauerei Der Eintritt ist frei! Im Anschluss des Gesprächs lädt die NYU Berlin zu einem Empfang. Hinweise: Die Plätze sind begrenzt. Sitzplätze können nicht garantiert werden. Panelsprache ist Englisch. Sarah Brocklehurst ist eine BAFTA-nominierte Produzentin, wurde vom Magazin Screen International als "Star of Tomorrow" nominiert und zählt zu den "Breakthrough Brits 2019" der BAFTA. In den USA mit britischen und chinesischen Wurzeln geboren, wuchs sie in Frankreich auf, bevor sie an der Cambridge Universität ihr Studium begann. Die Mission ihrer Produktionsfirma lautet: "SBP champions remarkable, fresh and diverse voices from around the world, and is passionate about telling bold und compelling stories about women." Ihr jüngster Film "Animals", [...]

2019-11-19T23:48:23+00:0013. November, 2019|News|

Prominente Jury für den ARRI Media-Preis

Helene Hegemann, Burhan Qurbani und Christian Weber bilden die Jury für den ARRI Media-Preis, der im Rahmen des Filmfestivals AROUND THE WORLD IN 14 FILMS erstmals vergeben wird. Der Preis im Wert von 5.000 Euro und gestiftet vom Postproduktionshaus ARRI Media wird zum Festivalende am Samstag, den 30. November 2019, an eine Regisseurin oder einen Regisseur für die beste Regie eines Beitrages aus der Sektion „14 Filme“ der Weltreise vergeben. "Als Preisstifter freuen wir uns auf viele cineastische Höhepunkte und wünschen der Jury gutes Gelingen", betont Frieda Oberlin, die als Head of ARRI Media Berlin die drei Standorte des Filmdienstleisters in der Hauptstadt leitet. Die Autorin und Regisseurin Helene Hegemann war bereits mehrmals Patin des Festivals, bei dem sie 2008 auch ihren Film "Torpedo" präsentierte. 2017 wurde ihr Spielfilm "Axolotl Roadkill", entstanden aus ihrem Roman, nach Sundance eingeladen, wo er mit dem World Cinema Dramatic Special Jury Award for Cinematography ausgezeichnet wurde. Ihr dritter Roman "Bungalow" stand 2018 auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. Der deutsch-afghanische Regisseur und Drehbuchautor Burhan Qurbani ist Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg. Sein Debütfilm "Shahada" wurde 2010 in den Wettbewerb der Berlinale eingeladen, sein Drama "Wir sind jung. Wir sind stark." feierte 2014 seine Weltpremiere in Rom. Seine Neuadaption von Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz" befindet sich in der Postproduktion. Der Filmwissenschaftler Dr. Christian Weber ist Pressesprecher des Filmverleihs Edition Salzgeber sowie Chefredakteur des queeren Film- und Literaturmagazins sissy. 2014 veröffentlichte er die erste deutschsprachige Monographie zum Kino Gus Van Sants. Die Jury sichtet diese Beiträge der Sektion der "14 Filme": "Honey Boy" (R. Alma Har'el, USA), "Song Without a Name" (R. Melina León, Peru), "Papicha" (R. Mounia Meddour, Algerien), "Animals" (R. Sophie Hyde, Irland), "Deerskin" (R. Quentin Dupieux, Frankreich), "Fire Will [...]

2019-11-07T09:17:43+00:007. November, 2019|News|

Programm 2019 – Cineastische Weltreise Nr. 14

Mit 28 Beiträgen, davon fünf Deutschland- und 23 Berlin-Premieren, begibt sich das unabhängige Berliner Weltkinofestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS auf seine 14. cineastische Weltreise. Vom 21. bis 30. November 2019 zeigen wir zehn Tage lang im Berliner Kino in der KulturBrauerei 14 plus 14 künstlerisch herausragende Highlights der wichtigen Filmfestivals der Welt, präsentiert von Persönlichkeiten aus Film, Kunst und Kultur. Wie schon 2018 kooperiert das Festival erneut mit dem World Cinema Fund der Berlinale. Erstmals wird in diesem Jahr der ARRI Media Preis verliehen. Die Jury wird in der nächsten Woche bekanntgegeben. Hauptförderer 2019 ist das Auswärtige Amt. Hauptsponsoren sind Audi City Berlin, ARTE, CineStar (Kino in der KulturBrauerei) und KWK / Karl-Wilhelm Kayser. Das Festival zeigt neun von ARTE unterstützte Werke. Programm und Zeiten werden am Freitag, 1. November, ab ca. 12 Uhr auf der Website online gestellt. Der Kartenvorverkauf startet am Dienstag, den 5. November 2019. Eröffnet wird das Filmfestival am Donnerstag, den 21. November 2019, mit der Deutschland-Premiere von "Ein verborgenes Leben", dem neuen Werk von Kultregisseur Terrence Malick, USA ("In der Glut des Südens", "Der schmale Grad"), u.a. mit August Diehl und Valerie Pachner in den Hauptrollen. Beim zweiten "Berlinale Spotlight: World Cinema Fund" zeigt das Festival am Sonntag, den 24. November, erneut in Zusammenarbeit mit der Berlinale fünf Kinofilme, die die künstlerische Vielfalt und Erfolge der langjährigen Förderarbeit des World Cinema Fund der Berlinale widerspiegeln. Ob in den großen USA oder dem kleinen Sudan, das bisher gerade mal acht Filme produziert hat: Die Filmkunst ist überall zuhause, meist anzutreffen auf Festivals und Arthouse-Kinos. Als "Festival der Festivals" versammelt die 14. Ausgabe von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS wieder neue Filmkunstwerke aus aller Welt, die jüngst bei internationalen [...]

2019-11-04T10:12:09+00:0031. Oktober, 2019|News|

Special: „Berlinale Spotlight: World Cinema Fund“

In enger Zusammenarbeit mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale) stellt AROUND THE WORLD IN 14 FILMS mit "Berlinale Spotlight: World Cinema Fund" auch 2019 wieder vier aktuelle Kinofilme sowie ein älteres Werk vor. Die Auswahl spiegelt die künstlerische Vielfalt und Erfolge der langjährigen Förderarbeit des World Cinema Fund (WCF) der Berlinale wider. Das Berlinale Spotlight präsentiert WCF-Leiter Vincenzo Bugno am Sonntag, dem 24. November 2019, gemeinsam mit Gästen. Alle Filme sind erstmals in Berlin zu erleben. In diesem Jahr stehen Filme von Künstler*innen aus Brasilien, Tunesien, Sudan, Afghanistan und den Philippinen im Fokus, Filmregionen, die meist nur auf Festivals größere Beachtung finden. So zeigt das Festival in einer Deutschland-Premiere Maya Da-Rins Debütfilm "The Fever", in Locarno 2019 mehrfach ausgezeichnet (Bester Schauspieler und FIPRESCI-Preis) und koproduziert von Komplizen Film, Berlin. Aus Tunesien stammt "Tlamess" von Ala Eddine Slim über einen Soldaten und eine schwangere Frau, die der Zivilisation entfliehen. "You Will Die at Twenty" von Amjad Abu Alala ist erst der achte Film des Landes Sudan und wurde 2019 in Venedig als bester Debütfilm prämiert. Weiter führt die cineastische Reise nach Afghanistan in die 1980er Jahre in Kabul: In Shahrbanoo Sadats Drama "The Orphanage" können die Zuschauer*innen dem 15-jährigen Bollywood-Fan Qodratollah in ein russisches Waisenhaus folgen – und in ein Land im Umbruch ... Schließlich kommt auch wieder ein älteres, vom WCF gefördertes Werk, auf die Kinoleinwand: "Independencia" aus dem Jahr 2009. Den vielfach ausgezeichneten Schwarz-Weiß-Film von Raya Martin, Philippinen, zeigt das Festival in einer 35mm-Kopie. "Wir freuen uns riesig, dass wir auch in diesem Jahr der wichtigen und großartigen Arbeit des WCF ein cineastisches Forum geben können. Für das anspruchsvolle Weltkino ist der WCF zu einem weithin sichtbaren Leuchtturm geworden", so die Festivalleiter Susanne Bieger [...]

2019-10-29T12:42:31+00:0029. Oktober, 2019|News|

Terrence Malicks „Ein verborgenes Leben“ eröffnet das Festival

Nach einer weltweiten Festivalreise feiert das Filmdrama "Ein verborgenes Leben" des amerikanischen Kultregisseurs Terrence Malick in Berlin seine Deutschlandpremiere und eröffnet am Donnerstag, den 21. November 2019, die 14. Ausgabe von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS. Pate des Eröffnungsfilms ist der Regisseur Edward Berger ("Jack", "Patrick Melrose", "All My Loving"). Als Gast wird Hauptdarsteller August Diehl erwartet. Er verkörpert Franz Jägerstätter, die zentrale Figur von "Ein verborgenes Leben". Der Film – in Cannes mit Ovationen gefeiert – basiert auf der Lebensgeschichte von Jägerstätter, der aus Gewissensgründen den Kriegsdienst bei der Wehrmacht verweigerte und 1943 in Brandenburg von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. In weiteren Rollen glänzen Valerie Pachner, Maria Simon, Tobias Moretti, Bruno Ganz, Matthias Schoenaerts, Karin Neuhäuser und Ulrich Matthes. Regisseur Terrence Malick ("In der Glut des Südens", "Der schmale Grad") wird gerne als "Poet des Kinos" bezeichnet. Für "The Tree of Life" erhielt er 2011 in Cannes die Goldenen Palme. Zum Film: "Ein verborgenes Leben" erzählt die Geschichte eines weithin unbekannten Helden. Franz Jägerstätter, ein österreichischer Bauer, weigerte sich standhaft, für die Wehrmacht zu kämpfen. Getragen von seinem Glauben und der Liebe zu seiner Frau Fani und den Kindern blieb er, selbst im Angesicht der Hinrichtung, bis zuletzt überzeugt, seinem Gewissen zu folgen.“ (Verleih). Produziert wurde "Ein verborgenes Leben" (Originaltitel: "A Hidden Life") von Elizabeth Bay Productions in Zusammenarbeit mit Aceway und Mister Smith. Deutsche Koproduzenten sind Marcus Loges und Studio Babelsberg Produktion, Christoph Fisser, Henning Molfenter, Charlie Woebcken. Zu den Förderern der deutsch-amerikanischen Koproduktion zählen der DFFF Deutscher Filmförderfonds, das Medienboard Berlin-Brandenburg und die Mitteldeutsche Medienförderung. Die Weltpremiere fand im Mai 2019 im Wettbewerb des Filmfestivals von Cannes statt. "Ein verborgenes Leben" startet am 30. Januar 2020 in den deutschen Kinos (Pandora Film [...]

2019-10-21T10:53:40+00:0021. Oktober, 2019|News|