Im Rückblick

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Im Rückblick2017-05-19T14:29:14+00:00

21. Oktober, 2019

Terrence Malicks „Ein verborgenes Leben“ eröffnet das Festival

Nach einer weltweiten Festivalreise feiert das Filmdrama "Ein verborgenes Leben" des amerikanischen Kultregisseurs Terrence Malick in Berlin seine Deutschlandpremiere und eröffnet am Donnerstag, den 21. November 2019, die 14. Ausgabe von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS. Pate des Eröffnungsfilms ist der Regisseur Edward Berger ("Jack", "Patrick Melrose", "All My Loving"). Als Gast wird Hauptdarsteller August Diehl erwartet. Er verkörpert Franz Jägerstätter, die zentrale Figur von "Ein verborgenes Leben". Der Film – in Cannes mit Ovationen gefeiert – basiert auf der Lebensgeschichte von Jägerstätter, der aus Gewissensgründen den Kriegsdienst bei der Wehrmacht verweigerte und 1943 in Brandenburg von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. In weiteren Rollen glänzen Valerie Pachner, Maria Simon, Tobias Moretti, Bruno Ganz, Matthias Schoenaerts, Karin Neuhäuser und Ulrich Matthes. Regisseur Terrence Malick ("In der Glut des Südens", "Der schmale Grad") wird gerne als "Poet des Kinos" bezeichnet. Für "The Tree of Life" erhielt er 2011 in Cannes die Goldenen Palme. Zum Film: "Ein verborgenes Leben" erzählt die Geschichte eines weithin unbekannten Helden. Franz Jägerstätter, ein österreichischer Bauer, weigerte sich standhaft, für die Wehrmacht zu kämpfen. Getragen von seinem Glauben und der Liebe zu seiner Frau Fani und den Kindern blieb er, selbst im Angesicht der Hinrichtung, bis zuletzt überzeugt, seinem Gewissen zu folgen.“ (Verleih). Produziert wurde "Ein verborgenes Leben" (Originaltitel: "A Hidden Life") von Elizabeth Bay Productions in Zusammenarbeit mit Aceway und Mister Smith. Deutsche Koproduzenten sind Marcus Loges und Studio Babelsberg Produktion, Christoph Fisser, Henning Molfenter, Charlie Woebcken. Zu den Förderern der deutsch-amerikanischen Koproduktion zählen der DFFF Deutscher Filmförderfonds, das Medienboard Berlin-Brandenburg und die Mitteldeutsche Medienförderung. Die Weltpremiere fand im Mai 2019 im Wettbewerb des Filmfestivals von Cannes statt. "Ein verborgenes Leben" startet am 30. Januar 2020 in den deutschen Kinos (Pandora Film Verleih).

Erste Highlights mit preisgekröntem Weltkino

Mit "Bacurau", dem neuen Werk des brasilianischen Starregisseurs Kleber Mendonça Filho, mit "Honey Boy" (USA, R. Alma Har’el), der außergewöhnlichen Filmbiografie über die Kindheit und Jugend des exzentrischen Schauspielers Shia LaBeouf und mit "Vitalina Varela" von Pedro Costa aus Portugal legt das unabhängige Filmfestival erste Programmpunkte fest. Die Milieustudie "Vitalina Varela" begleitet das Leben der Titelfigur in einem Stadtteil Lissabons, der von Einwanderern aus den Cap Verden bewohnt wird. Der Regisseur erhielt dafür in Locarno 2019 den Goldenen Leoparden, Vitalina Varela wurde als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Stars wie Sônia Braga und Udo Kier bietet "Bacurau". Die Regie des in Cannes 2019 mit Preis der Jury ausgezeichneten und "fast buñuelianischen Science-Fiction-Thrillers" (Variety) führte Kleber Mendonça Filho gemeinsam mit Juliano Dornelles. Schauspieler Shia LaBeouf verfasste nicht nur das Drehbuch von "Honey Boy", sondern übernahm auch die Rolle seines Vaters. Das Biopic wurde beim Sundance Film Festival 2019 mit dem U.S. Dramatic Special Jury Award prämiert. Das Festival zeigte in der Vergangenheit bereits Kleber Mendonça Filhos "Neighbouring Sounds" (2017) sowie "Ne change rien" (2009), Pedro Costas Porträt der französischen Schauspielerin Jeanne Balibar. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS präsentiert vom 21. bis 30. November 2019 im Kino in der KulturBrauerei zum 14. Mal cineastische Höhepunkte des aktuellen Weltkinos – in Anwesenheit internationaler Gäste und persönlich vorgestellt von prominenten Patinnen und Paten. Hauptförderer 2019 ist das Auswärtige Amt. Hauptsponsoren sind Audi City Berlin, ARTE, CineStar (Kino in der KulturBrauerei) und KWK / Karl-Wilhelm Kayser. 2019 verleiht das Festival erstmals den "ARRI Media Preis" für die beste Regie, gestiftet von ARRI Media. Foto: "Vitalina Varela" von Pedro Costa

24. September, 2019

ARRI Media stiftet neuen Regiepreis

Pünktlich zur 14. Ausgabe vergibt das Weltkinofestival einen neuen Preis, gestiftet von ARRI Media. Der neue "ARRI Media Preis" wird an eine Regisseurin/einen Regisseur für die beste Regie eines Festivalbeitrages vergeben. Die Preisträgerin/der Preisträger erhält einen Voucher im Wert von 5.000 Euro. Die Auswahl trifft eine Jury, die noch bekanntgegeben wird. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS präsentiert vom 21. bis 30. November 2019 im Kino in der KulturBrauerei cineastische Höhepunkte des aktuellen Weltkinos - in Anwesenheit internationaler Gäste und persönlich vorgestellt von prominenten Patinnen und Paten. "Weltweit entstehen hochwertige Spielfilme und Serien mit Kamera- und Lichttechnik von ARRI. Darüber hinaus bietet ARRI Media in Deutschland die gesamte Postproduktion vom Set zum Screen auf höchstem internationalen Niveau an. Ich freue mich sehr, dass wir nun diesen Preis für die Beste Regie stiften und bin schon sehr gespannt auf den ersten Gewinner", erklärt Frieda Oberlin, die als Head of ARRI Media Berlin die drei Standorte des Mediendienstleisters in der Hauptstadt leitet. "Was uns mit ARRI Media verbindet, ist die Begeisterung für die Großleinwand und für Regisseur*innen, die Filme fürs Kino machen, und genau die wollen wir mit diesem Preis unterstützen", sagt Susanne Bieger, die das Festival gemeinsam mit Bernhard Karl leitet. Von 2009 bis 2017 verlieh das Filmfestival den IFA – Intercultural Film Award. 2018 zählte das Festival 6.000 Besucherinnen und Besucher. Hauptförderer 2019 ist das Auswärtige Amt. Hauptsponsoren sind Audi City Berlin, ARTE, CineStar (Kino in der KulturBrauerei) und KWK / Karl-Wilhelm Kayser. Über ARRI Media: Als Deutschlands größtes Postproduktionshaus mit Hauptsitz in München und Niederlassungen in Berlin, Köln, Frankfurt, Halle und Ludwigsburg bietet ARRI Media alle kreativen und technischen Dienstleistungen rund um die Filmproduktion an - von der Drehbuchphase und der Betreuung am Set über die komplette Bild- und Tonpostproduktion bis hin zur digitalen Distribution in die Kinos. Am [...]

3. Dezember, 2018

Das 13. Weltkinofestival sagt … Dankeschön!

Das Weltkinofestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS bedankt sich herzlich bei allen Partnern und Unterstützern! Das Festival dankt in besonderer Weise seinem Hauptförderer, dem Auswärtigen Amt, sowie den Hauptsponsoren ARTE, Audi City Berlin, CineStar (Kino in der KulturBrauerei) und KWK / Karl-Wilhelm Kayser. Ein großes Dankeschön geht an unsere Partner 2018: der World Cinema Fund der Berlinale, das Goethe-Institut, das Hotel Indigo, die Agentur Fitz + Skoglund, die Agentur Heppeler, die Bar TAUSEND, Jelly Press, Zoom Medienfabrik, das Institut français Deutschland, UniFrance, die Botschaften von Ungarn und Kanada, das British Council, Innocence in Danger, NYU – Berlin sowie Woloho. Einen herzlichen Dank senden wir an unsere Medienpartner Zitty, Exberliner, Berliner Fenster, Radio EINS (RBB) und Ask Helmut sowie an die Unterstützer Manfred Nausester, die Agentur Imdahl, Das Imperium, Blumenbett und Casting Network sowie an die treuen Mitglieder des Fördervereins des Festivals. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS 2018 endete am 1. Dezember mit einem Rekord von 6.000 Besucherinnen und Besuchern. Zum 13. Mal präsentierte das unabhängige Festival im Kino in der KulturBrauerei 10 Tage lang – vom 22. November bis 1. Dezember 2018 – cineastische Höhepunkte des aktuellen Weltkinos. "2018 war ein Meilenstein in der 13-jährigen Festivalgeschichte – mit noch mehr Besuchern und Begeisterung für die unendliche Vielfalt des Weltkinos. Ohne das großartige und langjährige Engagement unserer Unterstützer und Partner wäre das nicht möglich. Wir sind glücklich und dankbar", so die Festivalleiter*innen Bernhard Karl und Susanne Bieger. (c) Foto: Philipp Beuter

Rekord: 6.000 Besucher beim 13. Weltkinofestival

Die 13. Ausgabe des Weltkinofestivals AROUND THE WORLD IN 14 FILMS endete am Samstag, den 1. Dezember 2018, mit einem Rekord von 6.000 Besucherinnen und Besuchern (2017: 4.500) und einer Auslastung von 80 Prozent. Das unabhängige Filmfestival feiert somit den größten Besucheransturm seit Gründung im Jahr 2006. "Mit vielfach ausverkauften Vorstellungen und fröhlichen Schlangen vor den Kinosälen war die 13. Ausgabe die erfolgreichste in unserer jungen Festivalgeschichte. Das Festival zeigt, dass viele Menschen neugierig sind auf Kinofilme aus allen Ecken und Enden der Welt, auf Filme, die poetisch und vielfältig sind, aber auch elementare Fragen und Konflikte unserer Gegenwart offen thematisieren. Wir freuen uns auf AROUND THE WORLD IN 14 FILMS 2019", so die Festivalleiter*innen Bernhard Karl und Susanne Bieger. Zehn Tage lang, vom 22. November bis 1. Dezember 2018, stellten außergewöhnliche Stars und Persönlichkeiten der deutschen Kino- und Kulturszene im Kino in der KulturBrauerei gemeinsam mit Gästen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Iran, Kanada, Kolumbien, Polen, Schottland, Sudan, Syrien und Vietnam die zahlreichen Berlin- und Deutschland-Premieren persönlich vor. Großen Anklang fanden auch die neuen Sonderveranstaltungen, das international besetzte Panel "Film, Frauen und Figuren" und das "Berlinale Spotlight: World Cinema Fund". Das Festival endete gestern mit "Asche ist reines Weiß" von Jia Zhangke (China) und "Shoplifters – Familienbande" von Hirokazu Koreeda (Japan), Gewinner der Goldenen Palme in Cannes 2018. Hauptförderer 2018 war das Auswärtige Amt. Hauptsponsoren waren ARTE, Audi City Berlin, CineStar (Kino in der KulturBrauerei) und KWK / Karl-Wilhelm Kayser. Foto: Philipp Beuter  

Festival 2018 – Die Leiter des Festivals im Interview

Anlässlich der 13. Ausgabe von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS führten Susanne Bieger und Bernhard Karl in ihrer Funktion als neues Leitungs-Duo mit dem Casting-Portal Casting Network ein erstes Interview. Das Gespräch konnte das Festival - mit freundlicher Genehmigung von Casting Network und out takes - an dieser Stelle noch einmal veröffentlichen. Mehr auf "Festival 2018" ...

25. November, 2018

25. November – Berlinale Spotlight: World Cinema Fund

Mit der Präsentation des „Berlinale Spotlight: World Cinema Fund“ zeigt das Festival am Sonntag, den 25. November, herausragende Filme, die mit Hilfe des World Cinema Fund (WCF) der Berlinale entstanden sind. Die fünf Kinofilme spiegeln die künstlerische Vielfalt und Erfolge der langjährigen Förderarbeit des WCF wider. Einen sechsten vom World Cinema Fund kürzlich unterstützten Film – Carlos Reygadas’ "Our Time" – zeigt das Festival am 26. und 27. November als Deutschland-Premiere. "Our Time" sowie "Rafiki" (R. Wanuri Kahiu) erhielten eine Verleihförderung des WCF. Vorgestellt wird der WCF und die Filmauswahl des Spotlights am Sonntag von WCF-Projektleiter Vincenzo Bugno, gemeinsam mit den Regisseuren Ghiath Ayoub und Saeed Al Batal ("Still Recording") aus Syrien und Hajooj Kuka ("aKasha – The Roundup") aus Sudan. Pate des syrischen Beitrags ist der iranischstämmige Regisseur Ayat Najafi ("No Land's Song"). Auf einen Blick Berlinale Spotlight: World Cinema Fund Präsentiert von Vincenzo Bugno und Pate Ayat Najafi, in Anwesenheit von Gästen Sonntag, 25. November 2018, ab 12:00 Uhr! Kino in der KulturBrauerei >>> TICKETS Der WCF-Tag im Überblick 12:00 Uhr: „Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben“ Regie: Apichatpong Weerasethakul (Thailand) Präsentiert von Vincenzo Bugno Vorführung auf 35 mm! Ausgezeichnet 2010 mit der Goldenen Palme in Cannes. Zum Film: Onkel Boonmee hat ein kleines Haus im thailändischen Dschungel, er züchtet Bienen und leidet an Nierenversagen. Er hat sich zurückgezogen mit seiner Schwester und einem Pfleger. Doch dann geschehen seltsame Dinge … Mehr ...     19:00 Uhr: "Still Recording" Regie: Ghiath Ayoub, Saeed Al Batal (Berlinale Spotlight World Cinema Fund / Syrien) Präsentiert von Ayat Najafi – in Anwesenheit der Regisseure Ghiath Ayoub und Saeed Al Batal Ausgezeichnet bei der Venedig Settimana della Critica 2018 mit fünf Preisen. Zum Film: Die filmbegeisterten syrischen Kunststudenten Milad und Saeed beschließen 2011 mitten im Bürgerkrieg Damaskus zu verlassen, um [...]

Fünf Deutschland-Premieren und preisverdächtiges Weltkino

Wenn das Festival am 22. November für zehn Tage auf cineastische Weltreise geht, dann sind fünf deutsche Premieren und zahlreiche Anwärter für die anstehende Filmpreis-Saison mit an Bord. Ihre Deutschland-Premieren feiern "Our Time" von Mexikos Regie-Ikone Carlos Reygadas, der bewegende Dokumentarfilm "Still Recording" der syrischen Regisseure Ghiath Ayoub und Saeed Al Batal (Berlinale Spotlight World Cinema Fund / Syrien), "Long Day's Journey into Night" (3D) des chinesischen Shooting Stars Bi Gan, "Capernaum – Stadt der Hoffnung" von der bereits für ihren Film "Caramel" weltweit gefeierten Regisseurin und Schauspielerin Nadine Labaki (Libanon) und "The Third Wife", das Debüt von Ash Mayfair (Vietnam / Panel Women), das jüngst in Toronto seine Weltpremiere hatte. Zudem erhielt Carlos Reygadas’ "Our Time" (und Wanuri Kahius "Rafiki") in der letzten Woche eine Förderung durch den World Cinema Fund (WCF) der Berlinale. Damit erhöht sich die Zahl der beim Festival präsentierten WCF-Filme auf sechs (s. Meldung vom 25. Oktober 2018). Inzwischen wurden zahlreiche Beiträge von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS 2018 für internationale Preise nominiert. So ist Yorgos Lanthimos‘ "The Favourite – Intrigen und Irrsinn" mit gleich elf Nominierungen der große Favorit der "British Independent Film Award". Bei den amerikanischen "Independent Spirit Awards" sind Jennifer Fox' "The Tale" und Paul Danos "Wildlife" in der Kategorie Debütfilm nominiert, während "The Favourite", Lee Chang-dongs' "Burning" und der Gewinner der diesjährigen Goldenen Palme in Cannes, "Shoplifters – Familienbande" des Japaners Hirokazu Koreeda in der Kategorie "Best International Film" konkurrieren. Nicht fehlen dürfen die fünf Oscar®-Einreichungen als "Best Foreign Language Film" 2019: aus Kolumbien "Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu" (R. Cristina Gallego & Ciro Guerra), aus der Türkei "The Wild Pear Tree" von Nuri Bilge Ceylan, aus Japan "Shoplifters – Familienbande", aus Korea "Burning" und aus Polen "Cold War – Der Breitengrad der Liebe" von Pawel [...]

Gäste aus Großbritannien, Kolumbien, Syrien, Vietnam und …

Auch in diesem Jahr werden Gäste aus aller Welt ihre Filme bei uns persönlich vorstellen und diskutieren. Die Künstler*innen stammen unter anderem aus Großbritannien, Kolumbien, Vietnam, Iran und Sudan. Mit dabei sind Ghiath Ayoub und Saeed Al Batal (Syrien), Regisseure von "Still Recording"; Richard Billingham (Großbritannien), Regisseur von "Ray & Liz"; Konstantin Bock (Deutschland), Filmeditor von "Capernaum – Stadt der Hoffnung"; Jan Bonny (Deutschland), Regisseur von "Wintermärchen"; Cristina Gallego (Kolumbien), Regisseurin von "Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu"; Hajooj Kuka (Sudan), Regisseur von "The Roundup"; Philippe Lesage (Kanada), Regisseur von "Genesis"; Ash Mayfair (Vietnam), Regisseurin von "The Third Wife"; Solmaz Panahi (Iran), Schauspielerin; Céline Perreard (Frankreich), Filmeditorin von "Sofia" und Ewa Puszczyńska (Polen), Produzentin von "Cold War – Der Breitengrad der Liebe". Cristina Gallego, Ash Mayfair und Céline Perreard werden zudem auf dem Panel Film, Frauen und Figuren mit Susanne Bieger über Gender, Intersektionalität und deren Bedeutung für komplexe Frauenfiguren diskutieren (Samstag, 24. November 2018). Ghiath Ayoub, Saeed Al Batal und Hajooj Kuka sind mit ihren Werken Teil des "Berlinale Spotlight: World Cinema Fund", bei dem in Kooperation mit der Berlinale fünf Kinofilme gezeigt werden, die die künstlerische Vielfalt und Erfolge der langjährigen Förderarbeit des World Cinema Fund der Berlinale widerspiegeln (Sonntag, 25. November 2018). Foto: Cristina Gallego, (c) Mateo Contreras

24. November – Panel „Film, Frauen und Figuren“

Mit 13. Festivalausgabe starten wir ein neues Gesprächsformates, kuratiert und moderiert von Susanne Bieger. Mit der Veranstaltung sollen zukünftig und jährlich unterschiedliche Themen rund um Frauen und Film behandeln werden. Den Auftakt macht das Panel Film, Frauen und Figuren am Samstag, den 24. November 2018 um 18 Uhr im Festivalkino. Anhand von drei beeindruckenden Filmen diskutieren die Regisseurinnen Cristina Gallego (Kolumbien) und Ash Mayfair (Vietnam) sowie die Filmeditorin Céline Perreard (Frankreich) mit Susanne Bieger über Gender, Intersektionalität und deren Bedeutung für komplexe Frauenfiguren und den Schaffensprozess an sich. Alle Filme sind im Rahmen des Festivals zu erleben. Auf einen Blick Film, Frauen und Figuren Gender, Intersektionalität und deren Bedeutung für komplexe Frauenfiguren Ein Gespräch mit Cristina Gallego, Ash Mayfair, Céline Perreard und Susanne Bieger Samstag, 24. November 2018, 18 Uhr Kino in der KulturBrauerei Eintritt frei! Hinweise: Die Plätze sind begrenzt. Sitzplätze können nicht garantiert werden. Panelsprache ist Englisch. Über die Filme Cristiana Gallegos Cannes-Beitrag "Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu" (Kinostart: 20. Dezember 2018) erzählt von einem indigenen Stamm Kolumbiens, dessen Drogengeschäfte in den frühen 70er Jahren von einer Frau geführt werden. Meryem Benm’Bareks "Sofia" (Montage: Céline Perreard) zeigt, wie unterschiedlich vier marokkanische Frauen mit der Geburt eines unehelichen Kindes umgehen. Jüngst in Toronto uraufgeführt wurde "The Third Wife". Der Film von Ash Mayfair spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Vietnam und beschäftigt sich mit einem jungen Mädchen, die als dritte Frau in den Haushalt eines reichen Landbesitzers kommt. Die Filme werden in Anwesenheit der Regisseurinnen Cristiana Gallego, Ash Mayfair und der Filmeditorin Céline Perreard gezeigt! Über die Gäste Cristina Gallego, Kolumbien Cristina Gallego, 1978 in Bogotá geboren, schloss die Filmschule der Universidad Nacional de Colombia ab. 2001 gründete sie zusammen mit Ciro Guerra die Produktionsfirma Ciudad Lunar und war Produzentin bei Guerras Spielfilmen "The Wandering [...]

Programm 2018: mit Liebe, großen Namen und echten Entdeckungen

Ready for take off? Vom 22. November bis 1. Dezember 2018 präsentiert AROUND THE WORLD IN 14 FILMS im Kino in der KulturBrauerei zum 13. Mal außergewöhnliche Werke des aktuellen Weltkinos. Der Kartenvorverkauf startet am Montag, dem 5. November. Als Berlin- und Deutschland-Premieren zeigt das Festival 14 plus 13 künstlerisch herausragende Highlights der wichtigen Filmfestivals der Welt, persönlich präsentiert von Persönlichkeiten aus Film, Kunst und Kultur. In diesem Jahr dabei sind Filme von Philippe Lesage (Kanada), Carlos Reygadas (Mexiko), Cristina Gallego & Ciro Guerra (Kolumbien), Benjamín Naishtat (Argentinien), Wanuri Kahiu (Kenia), Richard Billingham (Großbritannien), László Nemes (Ungarn), Nuri Bilge Ceylan (Türkei), Ghiath Ayoub und Saeed Al Batal (Syrien), Jafar Panahi (Iran), Bi Gan (China), Lee Chang-dong (Korea), Ash Mayfair (Vietnam), Yeo Siew Hua (Singapur), Pawel Pawlikowski (Polen), Jan Bonny (Deutschland), Yorgos Lanthimos (Griechenland), Jean-Luc Godard (Frankreich), Claire Denis (Frankreich), Paul Dano (USA), Jennifer Fox (USA), Meryem Benm'Barek (Marokko), Hajooj Kuka (Sudan), Apichatpong Weerasethakul (Thailand), Jia Zhangke (China) und Hirokazu Kore-eda (Japan). Alle Filme werden von Pat*innen wie Nicolette Krebitz, Maria Schrader, Donata Wenders oder Nikolai Kinski vorgestellt. Dazu kommen Veranstaltungen zum Thema "Film, Frauen und Figuren" und zum World Cinema Fund der Berlinale. Das Festival eröffnet am Donnerstag, den 22. November im Berliner Kino in der KulturBrauerei mit "Cold War – Der Breitengrad der Liebe", dem neuen Werk von Oscar®-Preisträger Pawel Pawlikowski ("Ida"). Anschließend geht das unabhängige Weltkinofestival zehn Tage lang bis zum 1. Dezember auf cineastische Weltreise, rund um den Globus. Hauptförderer ist das Auswärtige Amt. Hauptsponsoren sind ARTE, Audi City Berlin, CineStar (Kino in der KulturBrauerei) und KWK / Karl-Wilhelm Kayser. 2018 ist das Festival mit 27 Beiträgen reich an Höhepunkten, die die ganze Vielfalt des aktuellen Weltkinos spiegeln – mit großen Namen, aber auch Filmen aus Regionen, die selten auf Leinwänden zu sehen sind. Mit dabei: die Berlin-Premieren von [...]

25. Oktober, 2018

Zu Gast: der World Cinema Fund der Berlinale

Mit der Präsentation des "Berlinale Spotlight: World Cinema Fund" zeigt das 13. Weltkinofestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS herausragende Filme, die mit Hilfe des World Cinema Fund (WCF) der Berlinale entstanden sind. In seiner ersten Kooperation mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale) präsentiert AROUND THE WORLD IN 14 FILMS mit "Berlinale Spotlight: World Cinema Fund" fünf Kinofilme, die die künstlerische Vielfalt und Erfolge der langjährigen Förderarbeit des WCF widerspiegeln. Am Sonntag, dem 25. November 2018, präsentiert Projektleiter Vincenzo Bugno gemeinsam mit Gästen den WCF und die Filmauswahl des Spotlights. Einen ganzen Tag lang zeigt das Festival mit "Rafiki" (R. Wanuri Kahiu, Kenia), "Still Recording" (R. Ghiath Ayoub, Saeed Al Batal, Syrien), "Rojo" (R. Benjamín Naishtat, Argentinien) und "aKasha – The Roundup" (R. Hajooj Kuka, Sudan) vier aktuelle Produktionen, die bereits große Aufmerksamkeit und Preise bei führenden Festivals erlangten. "Still Recording" ist eine aufwühlende Beobachtung der Arbeit von Dokumentarfilmern während des syrischen Bürgerkriegs und wurde soeben beim Filmfestival in Valdivia (Chile) als bester internationaler Spielfilm ausgezeichnet. "Rafiki", der erste jemals in Cannes gezeigte Film aus Kenia, durfte in seinem Entstehungsland zunächst nicht gezeigt werden, weil es darin um eine lesbische Liebesbeziehung geht. "Rojo" wurde vor einigen Wochen in San Sebastián mit drei Hauptpreisen ausgezeichnet. Eingeleitet wird das "Berlinale Spotlight: WCF" mit einem älteren Meisterwerk: "Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben" von Apichatpong Weerasethakul (Thailand), der 2015 Gast bei AROUND THE WORLD IN 14 FILMS war und mit diesem Hauptwerk 2010 in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. "Dass mit Hilfe des WCF und vieler Partner eine schräge anarchische Komödie aus dem Sudan, "aKasha – The Roundup", realisiert werden konnte, veranschaulicht die große Bedeutung des WCF für ein Weltkino der Vielfalt. Eine großartige Institution!", so Festivalleiter Bernhard Karl. Der WCF will mit seiner Förderung die Diversität im Kino [...]

Film, Frauen & Figuren – neues Veranstaltungsformat

Film, Frauen und Figuren - mehr Raum für das Kino von Frauen. Mit einem neuen Veranstaltungsformat und drei beeindruckenden Filmen - "Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu", "Sofia" und "The Third Wife" - von drei Regisseurinnen aus Kolumbien, Marokko und Vietnam erweitert Susanne Bieger das Profil des Weltkinofestivals AROUND THE WORLD IN 14 FILMS. Die 13. Ausgabe von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS ist zugleich der Auftakt eines neuen Gesprächsformates, das jährlich unterschiedliche Themen rund um Frauen und Film behandeln möchte. Gender, Intersektionalität und deren Bedeutung für komplexe Frauenfiguren lautet die erste von Susanne Bieger kuratierte Veranstaltung zum Thema "Film, Frauen und Figuren". Anhand von drei Filmen – "Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu" (R. Cristina Gallego und Ciro Guerra, Kolumbien), "Sofia" (R. Meryem Benm'Barek, Marokko) und "The Third Wife" (R. Ash Mayfair, Vietnam) – stellt das Panel am Samstag, den 24. November 2018, drei Filmemacherinnen aus drei unterschiedlichen Kulturkreisen vor, deren Filme sich unter anderem durch ihre komplexen Frauenfiguren auszeichnen. Es beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle Gender und Intersektionalität im Schaffensprozess gespielt haben. Cristiana Gallegos Cannes-Beitrag "Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu" (Kinostart: 20. Dezember 2018) erzählt von einem indigenen Stamm Kolumbiens, dessen Drogengeschäfte in den frühen 70er Jahren von einer Frau geführt werden. Meryem Benm’Bareks "Sofia" zeigt, wie unterschiedlich vier marokkanische Frauen mit der Geburt eines unehelichen Kindes umgehen. Jüngst in Toronto uraufgeführt wurde "The Third Wife". Der Film von Ash Mayfair spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Vietnam und beschäftigt sich mit einem jungen Mädchen, die als dritte Frau in den Haushalt eines reichen Landbesitzers kommt. Die Filme werden in Anwesenheit der Regisseurinnen gezeigt. Gemeinsam ... Ab sofort teilt sich das langjährige Teammitglied Susanne Bieger gemeinsam mit Bernhard Karl die Leitungsfunktion. Sie ist zuständig für [...]

28. September, 2018

Erste Programm-Highlights und große Namen

Mit den neuesten Werken von Nuri Bilge Ceylan, Claire Denis, Jean-Luc Godard, László Nemes und Jafar Panahi stehen weitere Beiträge der cineastischen Weltreise der 13. Ausgabe von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS fest. Großes Kino der Vielfalt aus Frankreich, Türkei, Iran und Ungarn: Als Berlin-Premieren präsentiert das Festival in diesem Jahr aktuelle und preisgekrönte Filmkunstwerke wie "High Life" von Claire Denis, Frankreich, ein Science-Fiction-Abenteuerfilm mit Stars wie Robert Pattinson, Juliette Binoche und Lars Eidinger, "The Wild Pear Tree" des türkischen Meisterregisseurs Nuri Bilge Ceylan, "Three Faces" von Jafar Panahi, Iran (Cannes 2018, Bestes Drehbuch; der Regisseur hat seit 2010 ein 20-jähriges Berufs- und Ausreiseverbot ...), "Sunset" des ungarischen Regisseurs László Nemes ("Son of Saul") sowie "Le livre d’image" von Regie-Ikone Jean-Luc Godard, Frankreich (Cannes 2018, Special Palme d'Or). Das Berliner Weltkinofestival findet vom 22. November bis 1. Dezember 2018 im Kino in der KulturBrauerei statt und eröffnet am Donnerstag, den 22. November mit „Cold War – Der Breitengrad der Liebe“, dem neuen Werk von Oscar®-Preisträger Paweł Pawlikowski ("Ida"), Polen.Das komplette Programm wird Anfang November veröffentlicht. Hauptförderer des Festivals 2018 ist das Auswärtige Amt. Hauptsponsoren 2018 sind ARTE, die AUDI AG/Audi City Berlin, CineStar (Kino in der KulturBrauerei) und KWK / Karl-Wilhelm Kayser.

Festivalhit von Cannes eröffnet das 13. Weltkinofestival

"Cold War - Der Breitengrad der Liebe", das neue Werk von Oscar®-Preisträger Pawel Pawlikowski ("Ida"), eröffnet am 22. November 2018 das 13. Berliner Weltkinofestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS. Mit der Berlin-Premiere und in Anwesenheit prominenter Gästen und Pat*innen beginnt die 13. cineastische Weltreise. Das neue Werk des polnischen Meisterregisseurs gehörte beim diesjährigen Filmfestival in Cannes zu den Kritiker-Favoriten und gewann dort den Preis für die Beste Regie. "Mit großer Liebe und cooler Musik: Besser und poetischer als mit diesem wunderbaren Meisterwerk kann man den Kalten Kriegen in schwarz-weißen Zeiten nicht begegnen", so Festivalleiter Bernhard Karl über den Eröffnungsfilm. Die europäische Koproduktion zwischen Polen, Großbritannien und Frankreich ist ab dem 22. November 2018 in den deutschen Kinos zu sehen (Neue Visionen). Pawel Pawlikowski ist spätestens seit seinem Welterfolg "Ida" in aller Munde. "Ida" erhielt 2014 den European Film Award als Bester Europäischer Film und 2015 den Oscar® als "Best Foreign Language Film". Zum Inhalt: "Während des polnischen Wiederaufbaus ist der begabte Komponist Wiktor auf der Suche nach traditionellen Melodien für ein neues Tanz- und Musik-Ensemble. Dem Kulturleben seines Landes möchte er so frisches Leben einhauchen. Unter seinen Studentinnen ist auch die Sängerin Zula, gleich im ersten Augenblick elektrisiert sie Wiktor … In seinem einzigartigen Meisterwerk erzählt der Oscar®-Preisträger Pawel Pawlikowski ("Ida") von der schier unbändigen, zutiefst menschlichen Kraft der Liebe. In so magischen wie sinnlichen Bildern überzeugt "Cold War - Der Breitengrad der Liebe" mit einer überragend starken Liebesgeschichte, die in ihrer Unerbittlichkeit und brillanten Intensität unendlich lange nachwirkt." (Verleih) Das unabhängige Festival findet vom 22. November bis 1. Dezember 2018 im Kino in der KulturBrauerei in Berlin statt. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS zeigt als "Festival der Festivals" cineastische Höhepunkte des aktuellen Weltkinos. Die Berlin-Premieren und Special Screenings werden von internationalen Gästen und prominenten Pat*innen persönlich vorgestellt. [...]

1. August, 2018

Die Filme 2017

"Loveless" R. Andrey Zvyagintsev (Opening Night) "A Skin so Soft" R. Denis Côté (Kanada) "The Florida Project" R. Sean Baker (USA) "The Untamed" R. Amat Escalante (Mexiko) "Gabriel and the mountain" R. Fellipe Barbosa (Brasilien / Ostafrika) "I am not a Witch" R. Rungano Nyoni (Sambia / Wales) "Pio - A Ciambra" R. Jonas Carpignano (Italien) "The Nothing Factory" R. Pedro Pinho (Portugal) "Home" R. Fien Troch (Belgien) "Die Sanfte" R. Sergey Loznitsa (Russland) "Clair Obscur" R. Yesim Ustaoglu (Türkei) "A Man of Integrity" R. Mohammad Rasoulof (Iran) "Hema Hema: Sing me a song while I wait" R. Kyentse Norbu (Bhutan) "Mrs. Fang" R. Wang Bing (China) "The Day After" R. Hong Sangsoo (Korea) "Good Luck" R. Ben Russell (Matinee) + Kurzfilm "Phantasiesätze" R. Dane Komljen "Licht" R. Barbara Albert (German Austrian Night) "Freiheit" R. Jan Speckenbach (German Austrian Night) "Lucky" R. John Carroll Lynch (American Night) "The Rider" R. Chloé Zhao (American Night) "Meine schöne innere Sonne" R. Claire Denis (French Night) "Ava" R. Léa Mysius (French Night) "A Beautiful Day" R. Lynne Ramsay (Closing Night) "The Killing of a Sacred Deer" R. Yorgos Lanthimos (Closing Night)

7. Dezember, 2017

4.500 Besucher – Interkultureller Filmpreis für „Mrs. Fang“, China

Mit einem Rekord von 4.500 Besucherinnen und Besuchern und der Verleihung des "IFA – Intercultural Film Award 2017" an den den Dokumentarfilm "Mrs. Fang" von Wang Bing, China, endete am 2. Dezember 2017 die 12. Ausgabe von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS.

29. November, 2017

Deutsch-Österreichische Nacht mit Stars und Diskussion

Am Donnerstag, 30. November 2017, feiert das Festival seinen Deutsch-Österreichischen Abend - mit neuen Filmen von Barbara Albert und Jan Speckenbach, den Schauspieler*innen Johanna Wokalek, Maria Dragus, Devid Striesow und Lukas Miko sowie dem Branchenpanel „Quo Vadis Deutsches Kino?“ über die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Arthouse-Kino.