Synopsis

Wiebke lebt zusammen mit ihrer Adoptivtochter Nikolina auf einem idyllischen Reiterhof. Nach vielen Jahren des Wartens bekommt sie nun die Chance, ein weiteres Mädchen, Raya, aus Bulgarien zu adoptieren. Nikolina freut sich sehr über das langersehnte Geschwisterchen. Die ersten gemeinsamen Wochen als Familie verlaufen harmonisch, und die frisch gebackenen Geschwister verstehen sich prächtig. Aber schon bald merkt Wiebke, dass die – anfänglich charmante Raya – etwas verbirgt. Sie wird immer aggressiver und stellt eine zunehmende Gefahr für sich und andere dar. Vor allem Nikolina leidet unter ihren Übergriffen, aber auch Wiebkes Beziehungen und Freundschaften werden auf die Probe gestellt. Um ihre Familie zu retten, muss Wiebke schließlich über Grenzen gehen und eine extreme Entscheidung treffen … Nach ihrem in Cannes gefeierten Filmdebüt „Tore tanzt“ widmet sich Regisseurin Katrin Gebbe erneut den dunklen Seiten einer Familienkonstellation. Mutig mischt sie Mythen, Psychologie und Esoterik zu einer spannenden Geschichte über Mutterängste und Teufelskinder. Wie die Regisseurin versichert, sind Ängste von Eltern gegenüber ihren eigenen Kindern keine Seltenheit. Im amerikanischen Horror-Kino sind dämonische Satansbraten seit „Das Omen“ an der Tagesordnung. Doch mit „Pelikanblut“ betritt auch das deutsche Kino diesen Weg. Eine Pionierleistung, die vielleicht dem deutschen Horror einen neuen Antrieb verleihen könnte. Beim Filmfestival von Venedig eröffnete Gebbe mit ihrem Film – in dem Nina Hoss die Hauptrolle spielt – die wichtige Nebenreihe Orizzonti. (DCM)

Donnerstag, 28.11.2019 – 22.00 Uhr, Saal 6 (präsentiert von Andrea Hohnen) – in Anwesenheit von Regisseurin Katrin Gebbe, Produzentin Verena Gräfe-Höft und Schauspielerin Nina Hoss
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Mit freundlicher Unterstützung der Agentur Fitz+Skoglund Agents

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Credits

+++ Berlin-Premiere +++

OT: Pelikanblut
Regie: Katrin Gebbe
Drehbuch: Katrin Gebbe
Produktionsland: Deutschland, Bulgarien 2019
Produktion: Junafilm
Cast: Nina Hoss, Murathan Muslu, Sophie Pfenningstorf, Justine Hirschfeld, Sebastian Rudolph
Länge: 126 min.
Sprache: deutsche OF / englische UT
Deutscher Verleih: DCM Filmdistribution
Festivals: Venedig, Toronto, Zürich, Hamburg, Zürich, Sitges, Austin, São Paulo u.v.a.
Preise: Hamburg Produzentenpreis, Austin