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Rabin, the Last Day

„Zwanzig Jahre ist es her, dass Israels Premierminister Yitzhak Rabin ermordet wurde, bei einer Friedenskundgebung in Tel Aviv am 4. November 1995. Der jüdische Rechtsextremist Jigal Amir feuerte drei Mal aus nächster Nähe auf ihn und wurde sofort verhaftet. Der israelische Filmemacher Amos Gitai hatte Rabin schon bei den Verhandlungen um das Oslo-Abkommen mit der Kamera begleitet. Nun ist der 64-Jährige in jene Zeit zurückgekehrt, als Rabin mit Yassir Arafat um eine friedliche Koexistenz der Juden und Palästinenser rang und Frieden im Nahen Osten möglich schien. (……) Gitais Re-Enactment mit Archivaufnahmen, Interviews und nachinszenierten Szenen basiert auf den Protokollen der Schamgar-Kommission. (……) Jeder Satz im Film ist belegt. (……) Der Tag, an dem in Israel die Hoffnung starb –eine kitschige Formel. Gitai entkleidet sie zur Kenntlichkeit. Gut möglich, dass die Lage heillos geblieben und das gespaltene Israel in einen Bürgerkrieg geschliddert wäre. Oslo war eine verzweifelte Hoffnung, eine winzige Chance. Aber die größte, die Israel hatte. Die Männer, die den Mord ermöglichten, sagt Amos Gitai, sind immer noch da. Manche von ihnen sind an der Macht.“ (Christiane Peitz, Der Tagesspiegel)

Freitag, 02.12.2016, –19.15 Uhr, Saal 6 (präsentiert von Knut Elstermann) – in Anwesenheit von Regisseur Amos Gitai
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Mit freundlicher Unterstützung der Israelischen Botschaft

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Credits

 

+++ Berlin-Premiere +++

 

 

Produktionsland: Frankreich, Israel 2015
Produktion: Agav Films, LGM Cinema, Les Films du Worso
Cast: Ischac Hiskiya, Pini Mittelman, Michael Warshaviak, Einat Weizman, Yogev Yefet
Format: DCP / Farbe
Länge: 157 min.
Sprache: hebräische OF / englische UT
World Sales: Indie Sales, sales@indiesales.eu
Festivals: Venedig, Toronto, New York, Hong Kong, München, Karlovy Vary u.v.a.
Preise: Venedig zwei Preise, München CineMasters Besondere Erwähnung, Sevilla u.a.